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Lichtblicke in Afghanistan
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Noch ein sehr weiter Weg bis zur nächsten Steckdose Weltweit haben mehr als 1,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu Elektrizität. In Afghanistan - etwa doppelt so groß wie Deutschland - sieht die Lage ähnlich aus. Nur 6% der Bevölkerung haben die Möglichkeit, an das Stromnetz angeschlossen zu sein. Aufgrund der geografischen Gegebenheiten und hoher Verkabelungskosten ist eine zentrale Stromversorgung nicht realisierbar. Machbar ist dies nur in Kabul und einigen an den Fingern abzählbaren Großstädten.
Um eine Landflucht zu verhindern oder geflüchtete Afghanen zur Rückkehr zu bewegen, gilt es, die primitivsten Lebensbedingungen, unter denen die Landbevölkerung leben muss, zu mildern. Daher ist eine Verbesserung der Lebensqualität in diesen entlegenen Gebieten erforderlich. Die Lage ist dort nach über 20 Jahren Krieg und Bürgerkrieg sowie einer landesweiten Dürre durch hohe Abhängigkeit der Bevölkerung von humanitärer und technischer Hilfe aus dem Ausland gekennzeichnet. Somit steht der Aufbau des Landes und zwingend eine dezentrale Stromversorgung im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir haben uns die Aufgabe gemacht, dass auch auf dem flachen Land oder im Gebirge lebenden Afghanen ein „Licht aufgeht“ und sie mit wichtigen Informationen aus dem Radio versorgt werden, da zudem der überwiegende Teil der Bevölkerung weder lesen noch schreiben kann. Die Entwicklung entsprechen den speziellen afghanischen Gegebenheiten besonders in:
Radio, Lampe und Solarmodul |
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Dieser Laden in Kabul verwendet regelmässig unsere Solarlampe, denn Strom aus dem Netz gibt es nur jeden dritten Tag.
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